Unabhängig · Nachvollziehbar
Wärmepumpe? Erst rechnen, dann reden.
Die meisten Menschen erfahren erst vom Handwerker, ob sich eine Wärmepumpe für ihr Haus lohnt – und müssen das Ergebnis glauben. Hier rechnen Sie es selbst nach: Heizlast, Förderung, Betriebskosten und Wirtschaftlichkeit über zwanzig Jahre. Jeder Rechenweg liegt offen.
- Keine Adresse nötig
- Keine Weitergabe Ihrer Daten
- Rechenweg einsehbar
Zum Anfassen
Wie warm Ihre Heizung laufen muss,
entscheidet über Ihre Stromrechnung
Eine Wärmepumpe erzeugt Wärme nicht, sie verschiebt sie. Je kleiner der Sprung zwischen der Temperatur draußen und der Temperatur in Ihren Heizkörpern, desto weniger Strom kostet dieser Sprung. Probieren Sie es aus.
Beispielhaus mit 20.000 kWh Wärmebedarf im Jahr, Luft-Wasser-Wärmepumpe, Wärmepumpentarif zu 25 ct/kWh.
In fünf Schritten zur eigenen Wärmepumpe
Die Reihenfolge ist entscheidend. Wer zuerst Angebote einholt und erst danach rechnet, verhandelt im Blindflug.
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Prüfen, ob Ihr Haus passt
Nicht das Baujahr entscheidet, sondern wie warm Ihre Heizung laufen muss. Der Eignungs-Check zeigt Ihnen in zwei Minuten, wo Sie stehen.
Eignungs-Check → - 2
Heizlast ermitteln
Aus Ihrem bisherigen Verbrauch lässt sich sehr genau ableiten, wie viel Kilowatt Ihr Haus wirklich braucht. Diese Zahl schützt Sie vor einer zu großen Anlage.
Heizlast berechnen → - 3
Förderung durchrechnen
Bis zu 80 Prozent Zuschuss sind möglich – aber nur unter bestimmten Bedingungen. Der Rechner zeigt Ihnen, welche Boni Sie tatsächlich bekommen.
Zuschuss berechnen → - 4
Wirtschaftlichkeit prüfen
Die Anschaffung ist nur ein Teil der Rechnung. Über zwanzig Jahre entscheiden Strompreis, Gaspreis und CO₂-Preis, was am Ende günstiger war.
Kosten vergleichen → - 5
Angebote einholen und vergleichen
Mit Heizlast, Auslegung und Fördersumme im Rücken führen Sie das Gespräch mit dem Fachbetrieb auf Augenhöhe.
Antrag Schritt für Schritt →
Wann sich eine Wärmepumpe nicht lohnt
Eine Wärmepumpe passt in die allermeisten Häuser – aber nicht in jedes, und nicht zu jedem Zeitpunkt. Diese drei Fälle sollten Sie kennen, bevor Sie Geld ausgeben.
Wenn das Haus sehr viel Wärme verliert
Bei über 150 Watt je Quadratmeter Heizlast wird die Wärmepumpe groß, teuer und stromhungrig. Dann sind Dach- und Kellerdeckendämmung zuerst dran – die kosten wenig und wirken sofort.
Wenn die Heizkörper 70 Grad brauchen
Bei sehr hohen Vorlauftemperaturen fällt die Jahresarbeitszahl unter 2,5. Die Wärmepumpe läuft dann teurer als eine Gasheizung. Meist genügt es, zwei bis drei Heizkörper zu tauschen – aber es muss vorher passieren.
Wenn die Gasheizung gerade erst neu ist
Eine funktionierende Heizung von 2022 zu ersetzen ist selten wirtschaftlich. Sie verlieren dann auch den Klimageschwindigkeitsbonus. Planen Sie stattdessen den Wechsel für das Ende der Lebensdauer.
Der Eignungs-Check prüft genau diese Punkte für Ihr Haus – und sagt Ihnen auch dann klar Bescheid, wenn die Antwort „noch nicht“ lautet.
Eignungs-Check starten